Warum liegt die Ursache von Beschwerden nicht immer dort, wo es weh tut?

Schmerzen werden häufig genau dort wahrgenommen, wo sie auftreten – doch der Ort des Schmerzes muss nicht immer der einzige Bereich sein, der an den Beschwerden beteiligt ist.

Infografik Myoreflex-Wissen: Warum die Ursache von Beschwerden nicht immer dort liegt, wo es weh tut. Rückenansicht einer Frau mit markierten Bereichen an Kiefer, Nacken, Schulter, Brustkorb, Becken sowie Beinen und Füßen, die funktionell miteinander verbunden sind. Kernaussage: Der Körper funktioniert als Ganzes.

Unser Bewegungssystem arbeitet als funktionelle Einheit. Muskeln, Faszien, Gelenke und Nervensystem beeinflussen sich gegenseitig. Dadurch können Spannungsveränderungen in einem Bereich Auswirkungen auf andere Körperregionen haben

Ein Beispiel: Eine veränderte Spannung im Bereich von Becken oder Rumpf kann die Haltung und Bewegungsabläufe beeinflussen. Andere Muskelgruppen müssen darauf reagieren und können dadurch stärker beansprucht werden.

Was bedeutet das für die Myoreflextherapie?

In der Myoreflextherapie wird deshalb nicht ausschließlich die schmerzende Stelle betrachtet. Untersucht werden auch muskuläre Spannungsverhältnisse und funktionelle Zusammenhänge im gesamten Bewegungssystem.

Auffällige Spannungsmuster erkennen

Dabei geht es darum, auffällige Spannungsmuster zu erkennen und zu berücksichtigen, wie verschiedene Körperregionen miteinander zusammenarbeiten. So kann die Behandlung auch Bereiche einbeziehen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit dem Ort der Beschwerden verbunden erscheinen.

Kurz gesagt:
Der Ort des Schmerzes und die funktionellen Zusammenhänge müssen nicht immer identisch sein. Deshalb lohnt sich der Blick über die unmittelbar schmerzende Stelle hinaus.

Sie haben ähnliche Beschwerden? In unserer Praxis KörperG’fühl in Renningen prüft Frank Müller, ob die Myoreflextherapie für Sie infrage kommt. Jetzt Termin vereinbaren.

Im nächsten MYOREFLEX-WISSEN:
Was sind Muskelketten – und warum sind sie wichtig?